Greiner beteiligt sich an Circular Economy Startup MATR

Greiner AG
  • Corporate Business Angel Greiner Innoventures steht dem zukunftsweisenden Jungunternehmen seit der Gründung als starker Partner zur Seite
  • 30 Millionen Matratzen werden jährlich in Europa entsorgt: MATR bietet die erste All-in-One-Matratzenlösung für Hotels, die auf Prinzipien der Kreislaufwirtschaft beruht
  • Durch MATRs Circular Economy Design um 50 Prozent geringerer CO2-Fußabdruck als bei herkömmlichen Matratzen

Greiner Innoventures, das Tochterunternehmen der Greiner AG, unterstützt als Corporate Business Angel Jungunternehmer:innen mit Know-How, Feedback sowie Zugang zu Netzwerken. So wurde auch das Startup MATR, das unter dem Namen Sleepify startete, seit der Gründung begleitet. Durch das Rebranding sollen die zentralen Unternehmenswerte hohe Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation in den Fokus gerückt werden. Ziel des Jungunternehmens ist, Hotels zu ermöglichen, ihren Gästen ein erstklassiges Schlaferlebnis zu bieten und gleichzeitig ihre Umweltauswirkungen auf einfache Art und Weise zu reduzieren. „Die Beteiligung von Greiner passt besonders gut in das Portfolio, denn eine elementare Säule unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist die Kreislaufwirtschaft“, betonen Philipp Kranewitter und Stefanie Painsith von Greiner Innoventures, die als Startup-Expert:innen das Unternehmen seit der Gründung beraten.

In den seltensten Fällen steht beim Kauf einer Matratze der Gedanke an die Entsorgung oder Nachhaltigkeit im Vordergrund, sondern der Komfort, die Qualität und der Preis. Genau hier liegt jedoch das Problem, denn es wurde bisher in Österreich noch kein Matratzendesign und System entwickelt, das herkömmliche Matratzen am Ende ihrer Nutzungsdauer vor der Müllverbrennungsanlage oder Mülldeponie bewahrt. Die Gründerinnen von MATR, Verena Judmayer und Michaela Stephen, beweisen allerdings, dass ein erstklassiges Schlaferlebnis nicht zwingend auf Kosten der Umwelt gehen muss und entwickeln die erste All-in-One-Matratzenlösung für die Hotellerie im Einklang mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Das bedeutet nicht nur, dass das Material der Matratzen recycelt und wiederverwendet wird, sondern auch, dass durch Wartung und Austausch verschiedener Komponenten der Produktlebenszyklus so gut es geht verlängert wird. „Wir haben MATR mit der Vision gegründet, Matratzenabfälle zu vermeiden, während wir Schlaf zur Priorität machen, und so der führende Anbieter von innovativen, regenerativen Schlaferlebnissen zu werden. Mit der Gründung unserer GmbH, der Partnerschaft mit Greiner und dem Launch unserer neuen Marke setzen wir unsere Vision Schritt für Schritt in die Realität um“ so Verena Judmayer, Co-Founder, CEO und Chief Dream Officer von MATR.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen, für die es an einem etablierten Recycling-Prozess mangelt, bestehen die Matratzen von MATR aus zwei Materialien, Stahl und Polyester, die mit einer speziellen patentierten Klebstofftechnik verbunden werden. Durch diese Verarbeitungsart wird garantiert, dass sich die Matratzen am Ende der Nutzungszeit leicht trennen und effizient recyclen lassen. Für die ultimative Zirkularität und Transparenz in der Lieferkette können alle verwendeten Materialien außerdem mittels Produktpass verfolgt werden. Dank ihres kreislaufwirtschaftlichen Designs haben MATR Matratzen einen um 50 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck als herkömmliche Matratzen. MATR testet die Lösung aktuell mit ersten Hotels in Wien. Kunden haben die Möglichkeit, die Premium-Matratzen zu mieten oder zu kaufen und werden dabei während des gesamten Prozesses von MATR begleitet. Das reicht von einem unkomplizierten digitalen Matratzenmanagement über eine flexible Finanzierung bis hin zum Recycling. In Zukunft will MATR den Recyclingprozess mit lokalen Partnern umsetzen.

Schon in der Phase der Ideenfindung stand Greiner im Rahmen des Circle 17 Impacthons, im November 2020, den Gründerinnen Verena Judmayer und Michaela Stephen, beratend zur Seite. Während der mehrtägigen Veranstaltung kamen Unternehmen und Startups zusammen, um Lösungen für aktuelle Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu erarbeiten. „Verena und Michaela haben uns als Gründerinnen und auch mit ihrer Idee von Anfang an überzeugt. Wir als Greiner Innoventures freuen uns sehr, jetzt ein Startup im Portfolio zu haben, das eine innovative Lösung zur Transformation von linearen hin zu kreislaufwirtschaftlichen Prozessen anbietet“, erläutern Philipp Kranewitter und Stefanie Painsith. Als Innovationsschmiede ist Greiner Innoventures stets auf der Suche nach innovativen, kreativen und zukunftsweisenden Investitionen.

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